Wo die großen Rechenzentren für künstliche Intelligenz stehen und entstehen, wie viel Leistung sie haben und woher ihr Strom kommt.
Die größten KI-Rechenzentren erreichen 2026 an einem Standort rund 1 Gigawatt (GW) IT-Leistung, also Leistung für Rechner, Speicher und Netzwerktechnik ohne Kühlung. Das Forschungsinstitut Epoch AI schätzt die Leistung aus Satellitenbildern und Genehmigungen: für den Amazon-Campus in New Carlisle (Indiana), den Anthropic nutzt, für Oktober 2026 auf 1.037 Megawatt (MW), für Colossus 2 von xAI in Memphis im Juni 2026 auf 946 MW. Die Leistung des jeweils größten Standorts hat sich seit Mitte 2024 etwa alle zehn Monate verdoppelt. Europas schnellster Supercomputer JUPITER in Jülich benötigte im Leistungstest 15,8 MW.
Epochs Datensammlung umfasste im Oktober 2026 94 große KI-Standorte mit zusammen rund 14,2 GW geschätzter IT-Leistung, mit Kühlung und übriger Technik rund 18,5 GW.Vier der fünf größten liegen in den USA, einer im malaysischen Bundesstaat Johor. Alle erfassten europäischen Standorte zusammen kommen auf rund 243 MW, ein deutscher ist nicht darunter. Die Sammlung deckt nach Epochs Schätzung rund 44 % der weltweit installierten KI-Rechenleistung ab, in China nur 9 bis 31 %.
Rechenzentren insgesamt verbrauchten 2025 nach Schätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) rund 485 Terawattstunden (TWh) Strom, 17 % mehr als im Vorjahr.Der Verbrauch der auf KI ausgerichteten Rechenzentren wuchs um 50 %. Bis 2030 erwartet die IEA fast eine Verdopplung auf rund 950 TWh, das wären etwa 3 % des weltweiten Stromverbrauchs. Andere Schätzungen für 2025 liegen bei bis zu 790 TWh, weil sie etwa das Schürfen von Kryptowährungen mitzählen.
Große KI-Rechenzentren und Campus-Projekte
Standorte in Betrieb, im Bau und angekündigt. Die Fläche eines Kreises entspricht der geplanten Leistung, sonst der heutigen. Ein Klick auf einen Kreis zeigt Betreiber, Leistung und Stromversorgung.
Stand:
Welt
Europa
In BetriebIm BauAngekündigtFläche nach Leistung: 100 MW1.000 MW
Kartengrundlage: Natural Earth (gemeinfrei). Stand der Angaben: 20. Oktober 2026.
Wo gebaut wird
Die größten Projekte entstehen in den USA.OpenAI erklärte im April 2026, sein Ziel, bis 2029 in den USA 10 GW KI-Infrastruktur zu sichern, schon übertroffen zu haben. Gezählt ist vertraglich gebundene Leistung; wie viel davon läuft, sagt die Angabe nicht. Stargate ist das Rechenzentrumsprogramm von OpenAI mit Oracle und SoftBank. Für seine Standorte in Texas, New Mexico, Michigan und Wisconsin erwartet Epoch bis Ende 2028 jeweils rund 0,9 bis 1,75 GW IT-Leistung. Microsofts Campus Fairwater in Wisconsin soll nach Epochs Projektion bis Mai 2028 auf rund 2,3 GW wachsen.
Angekündigte und tatsächlich gebaute Leistung liegen oft weit auseinander.Meta nennt für seinen Campus Hyperion in Louisiana bis zu 5 GW; Epoch erwartet dort bis Anfang 2028 rund 1,6 GW IT-Leistung.
Am Persischen Golf baut Khazna, ein Unternehmen der Technologiegruppe G42 aus Abu Dhabi, Stargate UAE als 1-GW-Cluster.Die ersten 200 MW sollten 2026 fertig sein. Das saudische KI-Unternehmen Humain plant rund 6 GW in zehn Jahren; seine ersten Rechenzentren in Riad und Dammam waren im März 2026 noch im Bau.
In Asien fällt Johor im Süden Malaysias auf.Dort schätzt Epoch drei Standorte auf zusammen rund 1,1 GW IT-Leistung, fast fünfmal so viel wie alle erfassten europäischen zusammen. Die größten erfassten Standorte in China liegen in der Inneren Mongolei bei rund 180 bis 220 MW; für China ist Epochs Sammlung aber besonders lückenhaft.
Woher der Strom kommt
Weltweit stammte der Strom der Rechenzentren 2024 nach Schätzung der IEA zu etwa 30 % aus Kohle, zu 27 % aus erneuerbaren Energien, zu 26 % aus Erdgas und zu 15 % aus Kernenergie.Die Werte beschreiben den physikalischen Strommix am Standort; die bilanzielle Deckung über Herkunftsnachweise ist nicht eingerechnet.
Für einen schnellen Start setzen Betreiber oft auf Gaskraftwerke direkt am Standort.xAI versorgt Colossus 2 auch aus Gasturbinen jenseits der Staatsgrenze in Mississippi, die die dortige Umweltbehörde im März 2026 genehmigte; Gegner sprechen von Dutzenden Turbinen mit je 35 MW. Meta bezieht für Prometheus in Ohio einen Teil des Stroms aus Gaskraftwerken am Standort. Für Metas Campus Hyperion in Louisiana baut der Versorger Entergy drei Gas-und-Dampf-Kraftwerke mit zusammen 2.262 MW, zwei davon in der Nähe des Campus; sie sollen Ende 2028 und Ende 2029 ans Netz gehen. Bis 2030 könnten nach der IEA 15 bis 27 GW Gaskraftwerke Rechenzentren direkt versorgen, überwiegend in den USA, dazu 20 bis 25 GW Batteriespeicher in Rechenzentren (Prognose).
Andere setzen auf Kernkraft und erneuerbaren Strom.Amazon hat sich bei Talen Energy bis 2042 bis zu 1.920 MW Strom aus dem Kernkraftwerk Susquehanna in Pennsylvania gesichert, für den benachbarten Campus und weitere Standorte im Bundesstaat. Die Menge steigt schrittweise bis spätestens 2032, geliefert wird über das öffentliche Netz. Nordeuropäische Standorte werben mit erneuerbarem Strom, manche speisen Abwärme in Fernwärmenetze ein oder planen es. In Mäntsälä (Finnland) versorgt die Abwärme eines Rechenzentrums rund 2.500 Haushalte mit Wärme.
Mehrere Entwickler sagen zu, Netzausbau oder Energiekosten ihrer Standorte selbst zu tragen, darunter OpenAI, Anthropic und Meta.Die Zusagen sind freiwillig.
Wo sich Rechenzentren ballen, wird ihr Anteil am Stromverbrauch groß.In Irland verbrauchten sie 2025 23 % des gemessenen Stroms, 2015 waren es 5 %.
Europa
In Europa sind die Anlagen kleiner.In den fünf großen Rechenzentrumsmärkten Frankfurt, London, Amsterdam, Paris und Dublin hatten Rechenzentren, die Fläche, Strom und Kühlung an Kunden vermieten, im zweiten Quartal 2026 nach Daten des Maklers CBRE zusammen 4,4 GW, 19 % mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl umfasst alle Anwendungen, nicht nur KI; welche Leistung gemeint ist, sagt die Quelle nicht.
Große KI-Projekte sind vor allem angekündigt.Start Campus plant in Sines (Portugal) 1,2 GW, für einen KI-Campus in Fouju bei Paris entsteht ein Umspannwerk mit 1,4 GW Endleistung, und Mistral AI will bis 2030 1 GW Rechenkapazität erreichen (Unternehmensangaben). In Sines schätzt Epoch die KI-IT-Leistung im April 2026 auf 33 MW.
Hohe Strompreise und Verzögerungen beim Netzanschluss bremsen den Ausbau.OpenAI pausierte im April 2026 Stargate UK und verwies auf Regulierung und Energiekosten; aus Stargate Norway in Narvik zog es sich zurück, dort übernimmt Microsoft die Kapazität, der Betrieb soll 2027 beginnen.
Die EU fördert über das Gemeinsame Unternehmen für europäisches Hochleistungsrechnen (EuroHPC) 19 KI-Fabriken, in Deutschland JAIF in Jülich und HammerHAI in Stuttgart.Für bis zu sieben größere KI-Gigafabriken läuft eine Ausschreibung mit bis zu 10 Mrd. € öffentlichen Mitteln. Angebote sind bis 12. November 2026 fällig, die Auswahl ist für Anfang 2027 geplant, der Betrieb soll binnen 18 Monaten danach beginnen.
Deutschland
In Deutschland sind nach Angaben des Branchenverbands German Datacenter Association mehr als 1,5 GW Rechenzentrumskapazität in Betrieb, davon rund 1.274 MW in Frankfurt.Die Quelle sagt weder, welche Leistung gemeint ist, noch, ob nur Rechenzentren gezählt sind, die Fläche und Strom an Kunden vermieten. Der Frankfurter Wert passt zu Frankfurts Anteil an der vermieteten Kapazität der fünf großen Märkte (29 % von 4,4 GW). Den Großraum Frankfurt sieht der Verband an Grenzen bei Flächen und Energieversorgung.
Die Schwarz-Gruppe baut in Lübbenau, auf dem Gelände eines früheren Braunkohlekraftwerks, ein KI-Rechenzentrum mit 11 Mrd. € Investitionen und zunächst rund 200 MW Anschlussleistung.Der erste Bauabschnitt soll bis Ende 2027 fertig sein. Microsoft baut im Rheinischen Revier drei große Rechenzentren, für die der Netzbetreiber Westnetz mehr als 500 MW Übertragungskapazität vorsieht. Die Telekom betreibt seit Februar 2026 in München eine KI-Cloud mit rund 10.000 Nvidia-Grafikprozessoren, nach einem Bericht des Fachportals heise online ausgelegt auf 12 MW.
Der Netzanschluss ist der Engpass.Bei den vier Übertragungsnetzbetreibern lagen bis Ende des dritten Quartals 2025 mehr als 700 Anschlussanfragen über zusammen rund 270 GW vor; 78 % der Anfragen betrafen Batteriespeicher. Seit 1. April 2026 vergeben sie Kapazität nach einem Reifegradverfahren, bei dem baureife Projekte zuerst zum Zug kommen. Im Entwurf des Szenariorahmens für den Netzentwicklungsplan Strom nehmen sie an, dass Rechenzentren, die ab 2023 in Betrieb gingen, 2025 4,2 TWh Strom verbrauchten und 2045 107 bis 143 TWh verbrauchen werden.
Das Energieeffizienzgesetz gilt für Rechenzentren ab 300 kW nicht redundanter Anschlussleistung.Es begrenzt die Energieverbrauchseffektivität (Power Usage Effectiveness, PUE), das Verhältnis des Energiebedarfs des ganzen Rechenzentrums zu dem der IT. Bestehende Rechenzentren müssen ab 1. Juli 2027 eine PUE von höchstens 1,5 und ab 1. Juli 2030 von höchstens 1,3 erreichen, neue höchstens 1,2. Neue Rechenzentren müssen je nach Jahr der Inbetriebnahme mindestens 10, 15 oder 20 % ihrer Energie wiederverwenden, etwa als Abwärme, und alle Betreiber ihren Strom ab 2027 bilanziell vollständig aus erneuerbaren Energien decken.
Ein Regierungsentwurf vom 16. September 2026 will die Grenzwerte für bestehende Rechenzentren auf 1,6 und 1,4 lockern und die volle Ökostrompflicht auf 2030 verschieben.Außerdem sollen Rechenzentren erst ab 500 kW installierter IT-Leistung unter das Gesetz fallen, und neue Rechenzentren sollen vier statt zwei Jahre Zeit bekommen, die Vorgaben zu erreichen. Nach der Anhörung im Bundestag am 5. Oktober 2026 waren die Termine für die abschließenden Lesungen am 7. Oktober noch nicht festgelegt.
Die Bundesregierung hat am 29. Juli 2026 außerdem einen Gesetzentwurf beschlossen, der den Netzanschluss neu ordnen soll (Netzanschlusspaket).Danach soll vor allem die Reife eines Projekts zählen und nicht mehr allein die Reihenfolge der Anträge, das sogenannte Windhundprinzip. Nach der Stellungnahme des Branchenverbands zum vorangegangenen Referentenentwurf sollten Rechenzentren darin erstmals als Großverbraucher erfasst werden, und Netzbetreiber sollten zugesagte Anschlussleistung kürzen dürfen, die drei Jahre lang nicht vollständig abgerufen wird; ob das im Regierungsentwurf so steht, hat diese Seite nicht geprüft.
Für eine KI-Gigafabrik in Deutschland hat die Bundesregierung 805 Mio. € vorgesehen, will sich aber nicht selbst beteiligen.Den Standort wählt die EU. Für Standorte in Deutschland gab es nach Presseberichten sechs Interessenbekundungen, unter anderem von Telekom, Schwarz-Gruppe und Ionos; Angebote in der laufenden Ausschreibung sind das nicht.
Leistung richtig lesen
Betreiber geben die Größe eines Rechenzentrums in MW oder GW an, meinen aber Verschiedenes.Zur IT-Leistung kommen für den ganzen Standort Kühlung, Stromversorgung und Gebäudetechnik hinzu; Schätzungen der Gesamtleistung rechnen dafür mit einem Zuschlag. Die gesetzliche PUE ist dagegen ein Verhältnis der Energiemengen eines Jahres. Der Netzanschluss ist die Leistung, die der Netzbetreiber bereitstellt. In der Tabelle steht deshalb bei jedem Standort, welcher Wert gemeint ist.
Viele Werte in Karte und Tabelle sind Schätzungen von Epoch AI.Das Institut leitet die IT-Leistung vor allem aus der auf Satellitenbildern sichtbaren Kühltechnik ab; eine einzelne Schätzung weicht nach eigener Angabe in 80 % der Fälle höchstens um den Faktor 1,4 vom tatsächlichen Wert ab. Die Gesamtleistung schätzt Epoch mit einem Zuschlag auf die IT-Leistung, ohne genauere Belege standardmäßig 20 % bei großen Cloud-Konzernen und 40 % bei anderen Betreibern.
Den Stromverbrauch eines Jahres ergibt die Leistung erst zusammen mit den Betriebsstunden.Ein Rechenzentrum, das ein Jahr lang 1 GW abruft, verbraucht 8,76 TWh Strom (1 GW mal 8.760 Stunden). Kein Standort läuft das ganze Jahr unter Volllast; die Jahresarbeit liegt deshalb darunter. Bezieht sich die Angabe auf die IT-Leistung, kommt der Strom für Kühlung und übrige Technik hinzu.
KI-Rechenzentren belasten das Netz auch durch hohe Leistungsdichte und schnelle Lastsprünge.Ein Rack, also ein Schrank mit KI-Servern, braucht oft mehr als 100 kW, ein herkömmliches Server-Rack rund 10 kW. Die Last von KI-Servern kann innerhalb einer Sekunde um mehr als die Hälfte der Nennleistung schwanken, und die Leistungsdichte der Server stieg von 2020 bis 2025 auf das Elffache.
Alle Standorte im Überblick
Die Liste ist zu Beginn nach geplanter, sonst heutiger Leistung geordnet. Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift, auf dem Handy das Feld „Sortieren“, ordnet neu; Suche und Filter grenzen die Liste ein, und die Karte zeigt dieselbe Auswahl. Die Spalte „Art der Angabe“ nennt, welche Leistung gemeint ist; Werte verschiedener Art lassen sich nur grob vergleichen.
56 von 56 Standorten
Strom und Quellen
Project CamelliaEffingham County, Georgia, USA
OpenAI
AngekündigtZiel 2028–2032
k. A.
3.200 MW
Netzanschluss
Vertrag mit Georgia Power über 3,2 GW, Lieferung 2028 bis 2032
Microsoft Fairwater WisconsinMount Pleasant, Wisconsin, USA
Microsoftfür Microsoft; laut OpenAI auch Stargate-Standort
In BetriebZiel 2028
369 MW
2.263 MW
IT-Leistung
Netz (Versorger WE Energies)Microsoft will fossil erzeugte Kilowattstunden bilanziell mit CO2-freiem Strom ausgleichen, unter anderem mit einem 250-MW-Solarprojekt
Project Rainier (Amazon New Carlisle)New Carlisle, Indiana, USA
Amazon Web Servicesfür Anthropic
In BetriebZiel 2028
1.037 MW
1.925 MW
IT-Leistung
nicht angegeben; eine Luftreinhaltegenehmigung deutet auf rund 2,3 GW Gesamtleistung
Stargate New Mexico (Project Jupiter)Santa Teresa, Doña Ana County, New Mexico, USA
Eigenes Arealnetz (Microgrid) mit bis zu 2,45 GW Festoxid-Brennstoffzellen (Bloom Energy) statt der zuvor geplanten GasturbinenBrennstoff nicht angegeben; Solarfeld; Ziel bilanziell CO2-frei bis 2031
Meta HyperionHolly Ridge, Richland Parish, Louisiana, USA
Meta
Im BauZiel 2028
0 MW
1.632 MW
IT-Leistung
Versorger Entergy baut drei Gas-und-Dampf-Kraftwerke mit zusammen 2.262 MW (zwei in Richland Parish bis Ende 2028, eines in St. Charles Parish bis Ende 2029)Beim Netz 1.800 MW Last angefragt; Meta trägt laut eigener Angabe die vollen Energiekosten
Colossus 2Memphis (Tulane Road), Tennessee, USA
SpaceX/xAIfür xAI, Anthropic (ab Juni 2026), Cursor
In BetriebZiel 2027
946 MW
1.531 MW
IT-Leistung
Gasturbinen in Southaven jenseits der Staatsgrenze in Mississippi (nach Angaben von Gegnern je 35 MW), genehmigt im März 2026 von der dortigen UmweltbehördeBatteriespeicher am Gebäude; Netzanschluss beim städtischen Versorger Memphis Light, Gas and Water mit Optionen von 260 MW bis 1,1 GW (Stand Mai 2025)
Stargate Shackelford County (Vantage Frontier)Shackelford County, Texas, USA
Vantage Data Centers, Oraclefür OpenAI
Im BauZiel 2028
0 MW
1.400 MW
IT-Leistung
nicht angegeben
Campus IA FoujuFouju (Seine-et-Marne), 40 km südöstlich von Paris, Frankreich
Gemeinschaftsunternehmen von MGX, Bpifrance, Mistral AI und Nvidiafür nicht genannt
Angekündigt
k. A.
1.400 MW
Netzanschluss
Umspannwerk 400/33 kV mit 1,4 GW Endleistung beauftragt (Eiffage, Juni 2026)
Meta PrometheusNew Albany, Ohio, USA
Meta
In BetriebZiel 2028
471 MW
1.022 MW
IT-Leistung
Netz plus Gaskraftwerke direkt am Standort hinter dem ZählerSocrates South 200 MW, Socrates North 200 MW (Ende 2026), ein drittes bis 250 MW (2028)
GoodnightClaude, Armstrong County, Texas, USA
unbekannt (Google vermutet)für Google (vermutet)
Im BauZiel 2027
0 MW
1.006 MW
IT-Leistung
nicht angegeben
Stargate UAEEmirat Abu Dhabi (laut Epoch Region Al Dhafra, Lage auf der Karte ungefähr), Vereinigte Arabische Emirate
Khazna Data Centers (G42), mit Oracle, Nvidia, Cisco, SoftBankfür OpenAI
Im BauZiel 2028
0 MW
1.000 MW
IT-Leistung
nicht angegeben
Stargate MichiganSaline Township, Michigan, USA
Related Digital, Oraclefür OpenAI
Im BauZiel 2028
0 MW
988 MW
IT-Leistung
Netz (Versorger DTE Energy) über vorhandene freie Übertragungskapazität, projektfinanzierter BatteriespeicherDie Genehmigung der Regulierungsbehörde von Michigan nennt 1.383 MW Standortkapazität
Stargate Wisconsin (Port Washington)Port Washington, Wisconsin, USA
Vantage Data Centers, Oraclefür OpenAI
Im BauZiel 2028
0 MW
902 MW
IT-Leistung
WEC Energy Group mit neuer Erzeugung einschließlich Solar und BatteriespeicherEntwickler tragen die Netzinvestitionen über einen eigenen Tarif
Stargate Milam CountyMilam County (bei Burlington), Texas, USA
SB Energy (SoftBank)für OpenAI
Im BauZiel 2028
0 MW
857 MW
IT-Leistung
SB Energy will eigene Erzeugung und Speicher errichten (Unternehmensangabe)
Stargate AbileneAbilene, Texas, USA
Crusoe (Bau und Betrieb), Oracle (Cloud)für OpenAI
In BetriebZiel 2026
421 MW
843 MW
IT-Leistung
Netz über ein 200-MW-Umspannwerk (138 kV) und ein 1-GW-Umspannwerk (345 kV), dazu Gasturbinen vor Ort.Zur Leistung: Oracle meldete im April 2026 200 MW in Betrieb, Epoch schätzte im Mai 2026 421 MW IT-Leistung
VNET UlanqabUlanqab, Innere Mongolei, China
VNETfür ByteDance (vermutet)
In BetriebZiel 2027
221 MW
700 MW
IT-Leistung
nicht angegeben
Amazon Madison Mega SiteCanton, Mississippi, USA
Amazon Web Servicesfür Amazon (Anthropic vermutet)
In BetriebZiel 2028
284 MW
683 MW
IT-Leistung
nicht angegeben
Crusoe Abilene ExpansionAbilene, Texas, USA
Crusoefür Microsoft
Im BauZiel 2027
0 MW
672 MW
IT-Leistung
nicht angegeben
Microsoft Fairwater AtlantaFayetteville, Georgia, USA
Microsoft (Gebäude von QTS)für Microsoft, wahrscheinlich OpenAI (Epoch)
In Betrieb
636 MW
k. A.
IT-Leistung
nicht angegeben
Microsoft Rheinisches Revier (Bergheim, Bedburg, Elsdorf)Bergheim, Bedburg und Elsdorf, Rhein-Erft-Kreis, Deutschland
Microsoft
Im Bau
k. A.
500 MW
Netzanschluss
Netzanschluss über das Umspannwerk Bedburg (Westnetz, 110 kV) mit mehr als 500 MW ÜbertragungskapazitätÖkostrom über langfristige Abnahmeverträge
DayOne NusajayaNusajaya (Iskandar Puteri), Johor, Malaysia
DayOnefür unbekannt
In Betrieb
473 MW
k. A.
IT-Leistung
nicht angegeben
Huawei WuhuWuhu, Anhui, China
Huawei
In BetriebZiel 2027
157 MW
457 MW
IT-Leistung
nicht angegeben
DayOne KempasKempas, Johor Bahru, Malaysia
DayOnefür unbekannt
In Betrieb
422 MW
k. A.
IT-Leistung
nicht angegeben
Lake Mariner (Fluidstack für Anthropic)Barker (Somerset), New York, USA
Fluidstack (Mieter); Gelände von TeraWulffür Anthropic (laut Berichten, mit KI-Chips von Google)
In BetriebZiel 2027
42 MW
378 MW
IT-Leistung
Gelände eines früheren Kohlekraftwerks am Ontariosee; Versorgung nicht angegeben
Google Pryor (North)Pryor, Oklahoma, USA
Googlefür Google (DeepMind vermutet)
In Betrieb
368 MW
k. A.
IT-Leistung
nicht angegeben
Huawei HoringerHoringer bei Hohhot, Innere Mongolei, China
Huawei
In BetriebZiel 2028
184 MW
346 MW
IT-Leistung
nicht angegeben
Colossus 1Memphis (Riverport Road), Tennessee, USA
SpaceX/xAIfür Anthropic (gesamte Kapazität seit Mai 2026)
In Betrieb
340 MW
k. A.
IT-Leistung
Netz über den städtischen Versorger Memphis Light, Gas and Water150 MW (Mai 2025), weitere 150 MW beantragt; zeitweise vorübergehend betriebene Gasturbinen (nach Angaben einer Umweltrechtsorganisation)
Google New AlbanyNew Albany, Ohio, USA
Googlefür Google (DeepMind vermutet)
In Betrieb
333 MW
k. A.
IT-Leistung
nicht angegeben
Nebius LappeenrantaLappeenranta, Finnland
Nebiusfür Nebius-Cloudkunden
AngekündigtZiel 2027
k. A.
310 MW
unklar
Abwärmenutzung im Fernwärmenetz geplant
Google ColumbusColumbus (South High Street), Ohio, USA
Googlefür Google (DeepMind vermutet)
In Betrieb
303 MW
k. A.
IT-Leistung
nicht angegeben
CoreWeave DentonDenton, Texas, USA
CoreWeave, Core Scientificfür wahrscheinlich OpenAI (Epoch nach Wall Street Journal)
In BetriebZiel 2027
262 MW
282 MW
IT-Leistung
um das bestehende Kraftwerk Denton Energy Center herum gebaut
Bridge Data Centres MY06Sedenak Tech Park (Kulai), Johor, Malaysia
Bridge Data Centres (Gebäude); Chips laut Epoch wahrscheinlich ByteDancefür ByteDance (vermutet)
In Betrieb
243 MW
k. A.
IT-Leistung
nicht angegeben
Start Campus SinesSines, Portugal
Start Campusfür Nscale für Microsoft
In BetriebZiel 2027
33 MW
233 MW
IT-Leistung
Netz mit gesichertem vollem Zugang, laut Betreiber 100 % erneuerbarer Strom; Meerwasserkühlung
Nscale Narvik (ehemals Stargate Norway)Bjerkvik bei Narvik, Norwegen
Nscalefür Microsoft (zuvor OpenAI geplant)
Im BauZiel 2027
0 MW
230 MW
unklar
Wasserkraft (erneuerbar)
Stargate LordstownLordstown, Ohio, USA
SoftBank; Gelände von Foxconnfür OpenAI
Im BauZiel 2027
0 MW
214 MW
IT-Leistung
nicht angegeben
Barber Lake (Fluidstack für Anthropic)Colorado City, Texas, USA
Cipher Mining, Fluidstackfür Anthropic (mit KI-Chips von Google)
Im BauZiel 2027
0 MW
207 MW
IT-Leistung
Ende Juli 2026 noch nicht unter Spannung; 300 MW brutto geplant; 120 Diesel-Notstromaggregate
Schwarz Digits LübbenauLübbenau (Spreewald), Brandenburg, Deutschland
Schwarz Digits (Schwarz-Gruppe)für nicht genannt
Im BauZiel 2027 (erster Bauabschnitt)
k. A.
200 MW
Netzanschluss
Netzanbindung (Verteil- und Übertragungsnetz) aus der Zeit des früheren BraunkohlekraftwerksÖkostrom; Photovoltaik auf dem Gelände; Abwärme bis 50 °C ins Fernwärmenetz
Amazon Berwick (Susquehanna-Campus)Berwick, Pennsylvania, USA
Amazon Web Servicesfür Amazon (Anthropic vermutet)
In BetriebZiel 2027
108 MW
169 MW
IT-Leistung
Kernkraft aus dem benachbarten Kernkraftwerk SusquehannaLiefervertrag mit Talen Energy über bis zu 1.920 MW bis 2042, schrittweise steigend bis spätestens 2032 und auch für weitere Standorte in Pennsylvania; Lieferung über das öffentliche Netz statt über die direkte Anbindung (Umbau laut Vertrag für Frühjahr 2026 vorgesehen)
Alibaba ZhangbeiZhangbei, Hebei, China
Alibaba
In Betrieb
169 MW
k. A.
IT-Leistung
Region mit reichlich Wind- und Solarstrom (staatliches Programm „Eastern Data, Western Compute“)
erneuerbarer Strom; Kühlung mit entsalztem Meerwasser
KI-Gigafabrik-Bewerbung Móra la NovaMóra la Nova (Tarragona), Katalonien, Spanien
Konsortium aus der staatlichen Beteiligungsgesellschaft SETT, Telefónica, ACS, Santander, Multiverse Computing und der Regionalregierung Kataloniensfür nicht genannt
Angekündigt
k. A.
150 MW
unklar
laut Bewerbung vollständig aus erneuerbaren Quellen
Nebius MäntsäläMäntsälä, Finnland
Nebiusfür Nebius-Cloudkunden (Microsoft vermutet)
In BetriebZiel 2027
75 MW
145 MW
IT-Leistung
Netz; Abwärme ins Fernwärmenetz (rund 2.500 Haushalte)
SoftBank Sakai (früheres Sharp-Werk)Sakai, Präfektur Osaka, Japan
SoftBank Corp.für SoftBank; Bezug zur OpenAI-Kooperation nur indirekt